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Wie mich die Beschäftigung mit dem Kollaps verändert hat – Selbstbeobachtungen eines „Doomers“

Was passiert mit uns, wenn wir die Zukunft nicht beschönigen? In einer persönlichen psychologischen Innenschau beschreibe ich, wie mich sieben Jahre Beschäftigung mit Kollapsszenarien verändert haben: meine Ängste, mein Verhältnis zur Zukunft, mein Aktivismus – aber auch meine Fähigkeit, im Moment zu leben. Ein Text über Trauer, Akzeptanz und die Frage, wie psychische Gesundheit möglich bleibt, ohne die Realität zu verdrängen.

Solidarisches Preppen und das Warten auf das Unausweichliche

Was, wenn das Streben nach Handlungsfähigkeit selbst Teil des Problems ist? Eine persönliche Reflexion über Kollaps, Kontrollillusionen, Hoffnung und die unbequeme Frage, ob das Akzeptieren des Unausweichlichen eine politische Dimension haben kann.

Scheiß auf die Hoffnung!

In dem wissenschaftlichen Artikel "The obscenity of hope: educating young people in the Anthropocene" arbeiten die Autor*innen heraus, warum Hoffnung ein Herrschaftsinstrument ist und es angesichts der eskalierenden Krisen keine gute Idee ist, Hoffnung zu haben.

Was ist so schlimm daran, die Hoffnung zu verlieren?

In vielen Medien und Formaten wird derzeit die Frage gestellt, wie wir angesichts der multiplen Krisen Hoffnung bewahren können. Ich möchte darauf mit der Frage antworten, was so schlimm daran ist, die Hoffnung zu verlieren?

Hoffnungsfetischismus, Hypernormalisation und warum die Klimapsychologie keine Antworten findet

Im Bezug auf existentielle Zukunftsfragen wiederholt sich in unserer Gesellschaft immer wieder folgendes Szenario: Es wird gebetsmühlenartig vom besten Fall ausgegangen, kritische Menschen werden als Alarmisten, Pessimisten oder Apokalyptiker diffamiert und am Ende sind alle schockiert, unvorbereitet und handlungsunfähig, wenn dann doch der Worst-Case eintritt. ...

Was bedeutet Kollapsbewusstsein?

Kollapsbewusstsein ist die Fähigkeit die Realität möglichst umfassend wahrnehmen zu können, um so realistische Handlungsspielräume erkennen und nutzen zu können.
Es ist die natürliche Gegenbewegung zur Verdrängung.